Selbstverständnis

Grundlagen unseres Yoga-Verständnisses:

Wir verstehen Yoga als einen offenen Weg zu mehr Gesundheit und Klarheit, zu mehr Selbst-Stärke und Einfühlungsvermögen, als Weg zu tiefer innerer Ruhe und Gelassenheit.

Weltanschauliche Offenheit, Transparenz und Hinterfragbarkeit des Übens sind für uns eine unverzichtbare Voraussetzung des Yoga-Unterrichts.

Im Mittelpunkt unserer Art der Yogavermittlung steht die Einsicht, dass jeder Mensch einzigartig ist. Daher muss sich der Yogaunterricht an den Bedürfnissen, Möglichkeiten, Grenzen und Fähigkeiten des einzelnen Menschen ausrichten. Der kulturelle und religiöse Hintergrund und die körperliche und psychische Situation der Übenden müssen dabei respektiert werden.

Yoga ist ein Mittel der umfassenden Gesundheitsförderung. Im Yoga-Üben erreichen wir aber nicht nur den Körper, sondern auch Herz und Geist. Dies drückt sich im ganzheitlichen Üben mit den Körperhaltungen, Atem- und Meditationsübungen des Yoga aus.

Yoga kann keine ärztliche Behandlung ersetzen, aber jede Therapie sinnvoll ergänzen. Selbstheilungskräfte werden freigesetzt. Dies bedarf der individuellen Anpassung der Yoga-Übungen an das jeweilige Krankheitsbild auch im Unterricht in der Gruppe.

Schmerz ist als Warnsignal des Körpers zu verstehen, das ernst zunehmen ist und auf eine Überforderung hindeuten kann. Daher ist das Üben mit Variationen sinnvoll. Diese Variationen werden von den Lehrenden angeboten und sollten im Sinne ihrer Gesundheit von den TeilnehmerInnen angenommen werden.

Der Yoga-Unterricht ist so zu gestalten, dass Freiheit und Selbstverantwortung des einzelnen geachtet und gefördert werden.